Bodenreform

 

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In der Festschrift 250 Jahre Werbellin ist dazu sinngemäß folgendes zu lesen: 

3. Sitzung der Kommission am 07.10.1945:

– 6 Interessenten haben sich beworben

– 19,82 ha Boden (Ackerland, Wald, Wiese) des Rittergutes Lichterfelde sollen in 6 gleiche Teile aufgeteilt werden. Lage: Zwischen Großen Buckowsee und dem Weg nach Finowfurt, zum Teil nordwestlich der Autobahn. Das Ackerland soll zunächst ungeteilt dem derzeitigen Pächter, Landwirt R. Nickel bis zur Einbringung der nächsten Ernte  (Okt. 1946) überlassen bleiben. 

-Flurbegehung im Anschluß der Sitzung

Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Gemeindekommission Lichterfelde, die den am Großen Buckowsee gelegenen Wald des Rittergutes an Lichterfelder Bodenanwärter vergeben hat. Klärung durch den Landrat des Kreises Oberbarnim und den Provinzialreferenten in Potsdam. (Persönliche Verhandlung auf der 1. Potsdamreise vom 06. – 10.02.1946 des Forstamtes in Großschönebeck mit der Provinzialverwaltung der Mark Brandenburg)

Am 21.02.1946 überreicht der Vorsitzende der Gemeindekommission von Lichterfelde 60 RM für das inzwischen widerrechtlich geschlagene Holz als Schadenersatz.

In der Neusiedlerversammlung  am 25.02.1946 wird die Kaufsumme für den vom Gut Lichterfelde enteigneten Boden je Anteil auf 620 RM gemäß Vorgabe der Provinzialverwaltung im Runderlaß Nr. 352 vom 22.12.1945 festgelegt.

Zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es im Juni 1946 zwischen Finowfurt und dem Lichterfelder Ortsteil Karlshöhe.   

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